Safariurlaub

 

 

Afrika ohne Safari erleben? - undenkbar

Tsavo West auf Safari

Kongowear Mombasa Kinder und Bonbons Safari in Tsavo Ost Kenia

AFRIKA, ein faszinierender Kontinent, mit allen seinen kulturellen, geographischen und politischen Besonderheiten. Vor allem die artenreiche Tierwelt lässt jedes Jahr Herrscharen von Touristen den Kontinent besuchen. Und gerade in Ostafrika am Kilimanjaro, in der Serengeti von Tansania und der Massai Mara kann man jedes Jahr die großen Wanderungen der Gnus, Zebras und anderen Antilopen beobachten, die zu Hunderttausenden durch die Steppe marschieren.Wer es einmal gesehen hat kann mit Sicherheit dieses Schauspiel nicht vergessen Schauen Sie hier bei Jörg Luchtenberg vorbei. Die meisten Tiere, von ihm selbst fotografiert, werden Sie mit ein bißchen Glück zu sehen bekommen. Es ist daher ein absolutes Muss, bei einem Besuch in Afrika solch eine Safari, egal ob zu Fuss, mit dem Safarijeep oder auch mit dem Ballon oder Kleinflugzeug, zu unternehmen. Man sollte aber vorher einige wichtige Dinge beachten, damit es ein wirklich bleibendes Erlebnis wird. Ich gebe hier ein paar meiner persönlichen Erfahrungen weiter. Diese will ich natürlich auch weiterhin aktualisieren. Und gern können Besucher ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse hier im Forum veröffentlichen. Auch finden Sie auf meiner Linkseite andere gute Websiten zu diesem Thema. Ich hoffe, jeder Safarireisende findet hier die nötigen Informationen die ihm eine unbeschwerte Reise ermöglichen. Aber eines sollte jedem klar sein. Eine Safari in den afrikanischen Busch ist nicht zu vergleichen mit einem Urlaub auf Mallorca oder anderem europäischen Gebiet. Gerade für den Erstreisenden nach Afrika empfiehlt sich im voraus eine genaue Planung vorzunehmen. Auch Informationen zum jeweiligen Reiseland sollten im Vorfeld gelesen werden um nicht in diversen Fettnäpfchen zu landen oder in Gefahr für Leib und Leben zu laufen. Reiseliteratur über Afrika finden Sie hier. Fremde Menschen und Sitten werden Ihnen begegnen, und Sie werden mit Sicherheit auch in Situationen kommen, die ein überlegtes Handeln fordern. Vergessen Sie niemals das Sie in einem dritte Welt Land sind und das die Menschen dort zum größten Teil nur mit einem Dollar am Tag auskommen müssen. Dementsprechend sollten Sie auch Ihre Trinkgelder bemessen, die gern genommen werden. Denn ein Afrikaner lächelt gleich freundlich, egal ob Sie ihm 10 Cent oder 5 Euro geben. Ich habe auf meinen Reisen immer jede Menge Süssigkeiten für die Kinder dabei. Denn wenn Sie in Mombasa den Strassenkindern Geld geben müssen die es sowieso der Mafia abgeben. Und meine privat gemieteten afrikanischen Begleiter auf Safari freuen sich sehr über meine getragenen T-Shirts oder Turnschuhe. Da sind die Fahrer der großen Safarianbieter schon zu sehr “verdorben”. Leider erlebe ich es immer wieder wie “großzügig” manche Touristen sich verhalten. Sicher möchten auch Eltern ihren Kindern die afrikanische Tierwelt nicht vorenthalten. Aber überlegt genau was ihr euch und den Kleinen antut. Die langen Fahrten zu den Parks auf unbefestigten Strassen, unbekanntes Essen können sehr schnell Mißstimmung erzeugen. Ich erinnere mich an einen Ausflug, mein Sohn war 12 Jahre alt, und es war teilweise recht mühsam für ihn auf unseren ausgiebigen Buschtouren. Lesen Sie auf jeden Fall immer vor einer Reise die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes.
Die folgenden Tipps beruhen in erster Linie auf meinen eigenen und persönlichen Erfahrungen. Es gibt sehr viele andere gute Seiten im Netz auf die ich für mehr Informationen verlinke. Sollten Sie mehr Informationen zu einem Thema benötigen finden Sie diese bestimmt auf befreundeten Seiten. Ich bin aber, trotz sorgfältiger Kontrolle, nicht verantwortlich für deren Inhalt zu machen. Lesen Sie auch Berichte hier im Forum oder schreiben Sie Ihre eigenen persönlichen Erfahrungen nieder. So kann jeder Afrikaliebhaber eine Reise gut planen und vermeidet so manchen Fehler, der dem einen oder anderen schon unterlaufen ist. Ihre Reisevorbereitungen sollten Sie bereits zwei - drei Monate vor Abflug in Angriff nehmen. Sie benötigen viele kleine Dinge die noch beschafft werden müssen und auch der Impfschutz oder die Malariaprophylaxe sollten bei Abreise optimal sein.
Also lesen Sie weiter und nutzen Sie auch die weiterführenden Links für
                                       Ihr großes Erlebnis Im Busch

Bilder von Kenia

Gate zum Tsavo East Nationalpark

Planen Sie Ihren Trip ins Unbekannte etwas früher als üblich, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt und führen Sie alle notwendigen Impfungen oder Prophylaxen durch. (8 Wochen vorher beginnen) Versorgen Sie sich mit entsprechender Reiselektüre über den Safariort. Ausreichend Kameraspeicherkarten, Fernglas, Filmmaterial und Batterien. Man hat selten die Möglichkeiten im Busch und wenn, nur sehr teuer, solche Dinge zu bekommen. Auch ein entsprechender Stromadapter für das Reiseland nicht vergessen. Guter Mücken-und Insektenschutz. Der Reise angepasste Kleidung und festes Schuhwerk. Es wird nachts empfindlich kühl. Und es ist sinnvoll eine Reiseapotheke mitzuführen.

Vor Reiseantritt zu erledigen !

10 goldene Regeln vor Reisebeginn

Reiseführer. Bergsteigen - Safari -  

The Afrikan Stories - The Snows of Kilimanjaro -  

Land am Kilimanjaro  

wichtiges Fotozubehör  

Mit Condor günstig nach XXX fliegen  

Schlangenschrecken 

Kleinvieh in Afrika

Für den erstmaligen Besuch auf dem schwarzen Kontinent ist man mit Sicherheit gut beraten über einen speziellen Anbieter incl. Hotel zu buchen. Diese bieten meist alles inclusive und gewährleisten einen hohen Sicherheitsstandard sowie optimale Verpflegung. Der Abenteurer wird sicher vor Ort seine Auswahl treffen. Die oft günstigeren Angebote bergen dennoch einige Risiken. Unpünktlichkeit, schlecht gewartete Fahrzeuge und Hobbyguides können das Erlebnis beachtlich trüben. Wenn Sie aber in den größeren Büros von Mombasa oder Nairobi buchen dürfte in den meisten Fällen alles ok sein. Ich plane meine Reisen immer sehr sorgfältig im voraus, sodass ich mir meist mit Freunden einen Bus miete und den Fahrer für ein abschließendes Trinkgeld mitbekomme. Für dessen Übernachtung und Verpflegung ist der Fahrer in der Regel selbst verantwortlich. Und 10 - 15 Euro pro Tag Trinkgeld ist angemesen. Bezahlen Sie ihn aber erst wenn Sie wieder heil zurück sind. Ich hatte mal das Erlebnis das unser Fahrer am Abend zuvor tief ins Glas geguckt hatte. Unsere Morgenpirsch fiel dann natürlich ins Wasser.

Auswahl der Unterkunft

Auswärtiges Amt Reiseinfos !

Hamburger Safarianbieter

Reisebuchung mit Keniaspezialisten

Super Infoseite aus der Schweiz

Safaritipps für Uganda/Ruanda 

African Safari Club Schweiz

Auf eigene Faust durch den Busch

Währungsumrechner Check den Kurs

Deutsches Safaribüro in Mombasa

Forum, unbedingt vorher reinschauen

Safaribilder

Es wird Ihnen sicher auch so ergehen wie mir, auf meiner ersten Safari 1989. Sie werden erstaunt sein über den Komfort im Busch. Da spielt es eigentlich keine Rolle ob Sie in einer Lodge, einem Camp oder sonstwo gebucht haben. Okay, ein paar Gekkos oder Käfer werden Sie schon sehen. Sie werden aber alles vorfinden wie Sie es von Ihrem Hotel her kennen. Informieren Sie sich in der Lodge vorab wo Sie die Tiere finden können. Es werden täglich die aktuellen Tierstandorte ausgewertet und es sollte möglich sein, auch den BigFive zu begegnen. Verlassen Sie so früh wie möglich das Camp. Gerade in den Morgenstunden können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Raubkatzen an ihrem Riss entdecken. Fantastisch, wenn Sie mit einem erfahrenden Ranger unterwegs sind und plötzlich inmitten einer Elefanten- oder Büffelherde sind. Ich war schon einmal mehr als eine Stunde umzingelt. Vorsicht aber bei Herden mit Kälbern. Das macht die Herde nervös. Verlassen Sie niemals das Fahrzeug. Sie riskieren hohe Strafen, mitunter reagieren auch die Massai ziemlich sauer und letztendlich spielen Sie mit Ihrem Leben. Auch in den Zonen wo aussteigen erlaubt ist seien Sie achtsam. Achten Sie vor allem auf  Kleingetier am Boden. Bevor Sie losfahren prüfen Sie die Tankfüllung, Handy und nehmen Sie r e i c h l i c h Wasser mit. Auch Ersatzbatterien, nichts ist schlimmer sie erleben ein Löwenrudel und Ihr Akku ist leer. Gehen Sie auch am späten Nachmittag auf Pirsch. 1 Stunde vor Sonnenuntergang haben Sie die besten Motive. Aber vergessen Sie nicht, nach Sonnenuntergang ist der Aufenthalt in den meisten Parks verboten und wird bestraft. Planen Sie Ihre Ausflüge großzügig. Fahren Sie lieber langsam, das erhöht die Chancen die Tiere abseits der Wege zu entdecken. Und eine Panne kann immer wieder mal auftreten. Planloses Herumfahren macht keinen Sinn. Warten Sie eher mal an einem Wasserloch bis die Tiere zu Ihnen kommen. Sollten Sie dennoch mal in arge Probleme kommen, behalten Sie die Nerven und bleiben Sie ruhig. In der Regel weiss der Fahrer was zu tun ist. In den meisten Nationalparks sind Sie vor Banditen ziemlich sicher. Ich hatte nur einmal ein unangenehmes Erlebnis in Lamu von Kenia und in der Grenznähe Ruandas mit Banditos. Aber Sie gehen ja mit Sicherheit nicht Schmuck- und mit Luxus beladen auf eine Safari.

Endlich angekommen !

Lektüre für die Safarilodge 

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Abschließend hier noch ein paar kurze Informationen. Je individueller eine Safari durchgeführt wird umso mehr werden Sie auch erleben. Von meinen Reisen war jede anders und etwas Besonderes. Ich erlebe oft, dass viele Urlauber bei Ankunft in Mombasa gleich weiterreisen zu Ihrem Safaritrip. Ich rate Ihnen, relaxen Sie ein paar Tage in Ihrem Strandhotel, gewöhnen Sie sich an alle Veränderungen und dann planen Sie Ihre Safari in der Mitte Ihres Aufenthaltes. Sie werden viel besser die “Strapazen” im Busch wegstecken. Achten Sie auf jeden Fall die Vorschriften in den Parks, die bei Nichtbeachtung empfindliche Strafen nach sich ziehen können. Sie werden mit Sicherheit auch Kontakte mit dort lebenden Menschen haben. Fotografieren Sie nicht, ohne sich zuvor die Einwilligung zu holen. In der Regel bekommen Sie diese auch gegen ein Trinkgeld. Das betrifft vor allem die Reisenden die auf eigene Faust los machen. Die meisten Safariunternehmen haben Verträge mit Einheimischen und Vorzeigedörfern, wo dann auch Besuche organisiert sind und das Fotografieren kein Problem darstellt. Afrikaner sind sehr stolze Menschen und ich habe so manche brenzlige Situation z.B. mit den Massai in Mara erlebt. Sei es das Verlangen des 10fachen Preis wie eigentlich zuerst vereinbart, oder auch das unerlaubte Fotografieren einer Kuhherde sowie das Verlassen des Busses auf Massaigebiet. Sie werden überrascht sein, auf welche Ideen Afrikaner kommen um Sie zu schröpfen. Oft endet das ganze in einer unmöglichen Diskussion, aus der Sie in der Regel nur mit Geld rauskommen. Beim Handeln mit Souveniers wird natürlich versucht, den Mzungu über den Tisch zu ziehen. Überlegen Sie vorher genau, was Ihnen der Artikel persönlich wert ist. Wenn auf diesen Preis nicht eingegangen wird verlassen Sie den Händler ohne weitere Diskussion. Und als letzten Tipp. Im Busch von Afrika findet man nur Großfamilien. Kinder ohne Ende. Denken Sie an eine Riesentüte Süßigkeiten. Die können Sie entlang der staubigen Strassen aus dem Auto verteilen. Denn sobald eine Staubwolke zu sehen ist werden Sie die Kinder rennen sehen. Glauben Sie mir, diese dankbaren Kinderaugen werden auch Sie nie vergessen.
Viel Erfolg und gute Momente auf Ihren Reisen.

Kinder an der Road

Buschland Bamburi

Hinterland Maweni Nähe mtwapa

Muthomondoni

Hinterland Bamburicement

Majengo

im Jeep nach Bamburi

Wipingo

Buschtour ins Hinterland der Küste,  warum nicht mal ein Taxi oder Jep mieten und einen Ausflug ins Hinterland machen. Für uns Europäer doch ein Erlebnis, mal abseits von den Touristenwegen die Einheimischen und ihre Lebensweise kennenzulernen. Ich persönlich mache es unheimlich gern. Egal ob hinter Mtwapa, Kikambala oder Bamburi. Keine 5 km weg von der Mainroad beginnt das Afrikaabenteuer. Und ich erlebe es immer wieder. Die Menschen die dort leben, sind noch viel natürlicher wie jene, die an der Küste oder in Mombasa und Nairobi leben. Die sind noch richtig dankbar wenn du ein paar Kleinigkeiten zu verschenken hast oder den Kindern ein paar Sweetys mitbringst. Hier sind ein paar Plätze und Dörfer in Nähe der Nordküste Mombasas, also für die meisten Hotelbewohner ein Katzensprung. Und solche Dorfnamen wie Majengo, Wipiago oder Muthomondoni findest du sicher auch noch nicht bei Google und Co.